Sitorai Mokhi-Khosa in Buchara: Der Sommerpalast des letzten Emirs
Sitorai Mokhi-Khosa ist die Sommerresidenz des letzten Emirs von Buchara: ein weißer Palast mit geschnitzten Veranden, Kachelöfen aus Sankt Petersburg und einem Spiegelsaal. Erbaut acht Jahre, bevor das Emirat von der Landkarte verschwand.

Über den Palast Sitorai Mokhi-Khosa – „Sterne und Mond"
Der Name bedeutet übersetzt „Palast, der den Sternen und dem Mond gleicht“. Bauten in diesem Garten gab es schon seit dem 18. Jahrhundert, doch das Ensemble, das die Touristen heute sehen, ist das Werk des letzten Emirs Sayyid Mir Muhammad Alim Khan, entstanden zwischen 1912 und 1918.

Die bucharischen Meister, die der Emir zum Studieren nach Sankt Petersburg und Jalta geschickt hatte, kehrten mit europäischen Fertigkeiten zurück. So entstanden Wände und Decken im Palast in der traditionellen Gantsch-Technik (geschnitzter Stuck), während die Kachelöfen, gusseisernen Balkongitter und Kristallleuchter per Eisenbahn aus Russland kamen.
Der Emir selbst lebte hier nur kurze Zeit: 1920 fiel das Emirat Buchara, Alim Khan floh nach Afghanistan, und schon 1927 wurde der Palast zum Museum. Seither beherbergt er eine Sammlung kunsthandwerklicher Objekte – Suzani-Stickereien, Kostüme, Geschirr, Miniaturen – alles, was vom Hof und den Werkstätten Bucharas geblieben ist.
Was einen am Eingang erwartet: hölzerner Iwan und Lädchen mit Gewändern
Direkt hinter dem Haupttor liegt ein kleiner Innenhof mit einer hölzernen Pavillon-Iwan. Das ist das Erste, was ich nach dem Eintreten sah. Daneben standen einige Lädchen: Einheimische Handwerkerinnen verkaufen dort Chapan-Mäntel, Ikat, Suzani und bestickte Taschen. Man kann einfach nur schauen oder sofort etwas kaufen – die Preise sind nicht touristisch, vor allem wenn man morgens kommt.



Lädchen direkt am Eingang: Chapan-Mäntel aus Ikat, Suzani-Tücher, handbestickte Taschen. Die meisten Frauen nähen direkt vor Ort – man kann ihnen bei der Arbeit zuschauen
Der Haupthof: Löwen, Arkaden und Brunnen
Hinter dem Tor gelangt man sofort in einen großen Prunkhof – weiße Arkaden, ein Brunnen in der Mitte und zwei steinerne Löwen, die den Eingang zu einem der Pavillons bewachen. Das ist der Teil des Palastes, in dem der Emir Gäste empfing und offizielle Zeremonien abhielt.



Löwen und geschnitztes Fenster: orientalisches Dekor auf europäischer Gebäudestruktur – das Markenzeichen dieses Palastes


Gantsch-Schnitzerei – weißer Stuck mit eingetieftem Muster. Auf dem Foto lässt sich der Maßstab kaum vermitteln: aus der Nähe sieht man, dass das Muster feiner als ein Bleistift ist
Der Weiße Saal: Thronsaal und das Werk von Schirin Muradow
Der Hauptgrund, warum man hierher kommt, ist der Weiße Saal. Lang, hell, mit hohen Fenstern und einem Kristallleuchter in der Mitte. Es ist der ehemalige Thronsaal, und seine Gantsch-Verzierung ist das Werk des Usto Schirin Muradow, eines bucharischen Meisters, der als einer der besten Gantsch-Schnitzer in der gesamten Geschichte Usbekistans gilt.

Die Besonderheit von Schirin Muradow: Er hatte die Idee, weißen Gantsch auf Spiegelgrund zu verarbeiten. Hinter jedem Spitzenmuster der Schnitzerei steckt also ein Spiegel, der das Ornament von innen erhellt. Wenn man an einem sonnigen Tag gegen Mittag kommt, ist der Effekt am stärksten: Die Wände beginnen regelrecht zu leuchten.



Decken und Nischen: jedes Muster ist Handarbeit. Hier gibt es keine zwei identischen Elemente


Bemalte Vasen an den Wänden – ein eigenes Genre. Jede ist als eigenständiges Bild gemalt



Ein Raum mit Teppichen und Kunstgegenständen
Direkt hinter dem Weißen Saal liegt ein kleiner Raum mit einem Teppich auf dem Boden, in dem kleinere Gegenstände aus dem Alltag des Emirs gesammelt sind: Bronzetabletts, bunte Glasfenster in Nischen, samtene Vorhänge, ein silbernes Barometer. Lange verweilen muss man hier nicht, aber durchschauen lohnt sich.


Buntglas und Bronzetablett mit arabischer Kalligrafie: beides aus dem Speisesaal des Emirs


Der Spiegelsaal: Gold und Emir-Porträts
Wände und Decke des Spiegelsaals sind mit hunderten kleinen Spiegeln in geschnitzten Rahmen besetzt. Dazwischen: Porträts der Emire, bunte Glasfenster, Goldbemalung. Wenn man durch den Saal geht, bewegen sich die Spiegelungen mit, und es scheint, als würde der Raum sein eigenes Leben führen.



Decke und Leuchter – Kristall, in Europa eigens für die Maße dieses Saals bestellt

Russisches Erbe: Kachelöfen und Kristallleuchter
Das ist vielleicht das Unerwartetste. Der Emir bestellte alles in Russland – Möbel, Geschirr, Porzellan, vor allem aber Kachelöfen. In jedem Zimmer steht ein großer Kachelofen, herangefahren aus Sankt Petersburg oder Moskau. Und sie funktionierten – der Emir und seine Familie lebten ganzjährig im Palast, nicht nur im Sommer.





In demselben Blauen Zimmer sind auch geschnitzte Möbel erhalten – eine Truhenkommode, ein Schrank mit arabischer Kalligrafie und eine Vitrine mit Geschirr. Im Grunde ist das der „Wohnteil“ des Saals: das, was der Emir und seine Familie tatsächlich benutzten.


Truhe und Schrank mit Kalligrafie: An den Schranktüren stehen Verse auf Altusbekisch (Tschagataisch). Der Meister hat sie von Hand geschnitzt
Die gläserne Veranda – der letzte Saal des Hauptpalastes
Der allerletzte Raum im Hauptbau ist eine hölzern-gläserne Anbauveranda mit blauer Bemalung, die zum Hof hinausgeht. Im Grunde ist es eine Veranda-Orangerie: hohe Fenster auf allen Seiten, ein Buntglasfenster in der Decke, eine Vitrine mit Geschirr und große Bodenvasen. Als ich dort war, kam das Tageslicht von allen Seiten gleichzeitig – schwer zu fotografieren, aber wunderschön.




Veranda von innen und außen: Holz und Glas sind original, Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert

Kostümmuseum: Gewänder der Emire und bestickte Schuhe
In einem separaten Gebäude auf dem Palastgelände befindet sich das Kostümmuseum. Es ist ein eigenständiger Bau mit einem geschnitzten blauen Iwan am Eingang. Innen: eine Sammlung höfischer Trachten – Gewänder des Emirs, Frauenkleider, Schuhe, Kopfbedeckungen. Ein Teil ist hinter Glas ausgestellt, ein Teil auf Schaufensterpuppen. Wer Stoffe und Stickereien liebt, sollte mindestens eine halbe Stunde einplanen.





Goldenes Prunkgewand und gestreiftes Alltagsgewand. Seide, Goldstickerei, Gewicht: jeweils etwa fünf Kilogramm


Stiefel und Schuhe – alle handbestickt. Die Stiefel sind Männerstiefel, festlich. Die Pantoffeln sind Damenschuhe für drinnen




Der Harem: weißes Herrenhaus am Teich – Suzani- und Keramikmuseum
Etwas abseits des Hauptkomplexes steht ein eigenes weißes Herrenhaus mit einem Teich davor. Das ist der ehemalige Harem des Emirs. Alim Khan hatte mehrere Frauen, und jede bewohnte einen eigenen Teil des Hauses. Eine verbreitete bucharische Legende erzählt, dass der Emir eine seiner Frauen erwählte, als er sie in diesem Teich baden sah – deshalb beließ man den Teich neben ihrem Haus.
Heute befindet sich gerade im Harem das zweite große Museum des Palastes: eine Sammlung von Suzani (bucharische Handstickerei), Bodenvasen, Kachelöfen, Keramikpaneelen und rekonstruierten Wohnräumen.




Säule am Teich und bemalte Decke über dem Eingang. Das Muster sieht aus wie eine Miniatur, nur zehnfach vergrößert


Suzani und rekonstruierte Räume



Suzani mit Medaillons: ein typisch bucharisches Muster. Jeder Kreis ist ein eigenes Motiv und symbolisiert Sonne oder Blume


Der Suzani-Saal als Ganzes: an den Wänden hängen großformatige Tafeln aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, in den Vitrinen liegen Garn- und Nadelproben


Kachelöfen und Keramikpaneele
In denselben Sälen stehen Kachelöfen, Wandfliesen und Geschirr. Im Grunde ist es eine Rekonstruktion der Wohninterieurs: Wie sahen Wohn- und Speisezimmer zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus.


Öfen: der cremefarbene aus dem späten Jugendstil, daneben Geschirr aus derselben Zeit



Fliesen aus der Nähe: Relief-Jugendstil, Anfang 20. Jahrhundert. Man erkennt kleine Absplitterungen – der Ofen ist alt, wurde aber sorgsam restauriert


Stuck und Medaillons: alles aus Russland, aber die Motive sind dem lokalen Geschmack angepasst – keine Menschenfiguren, nur Blumen und Geometrie

Sommermoschee im Garten – der geschnitzte Pavillon des Emirs
Im Garten steht der ungewöhnlichste Pavillon des Komplexes: ein zweistöckiges geschnitztes hölzernes Gartenhaus auf einem kleinen Hügel. Lokalen Quellen zufolge war es die persönliche Sommermoschee des Emirs – ein Ort zum Beten in der warmen Jahreszeit. Nach oben führt eine Holztreppe; im Inneren ist die obere Ebene offen, mit Bögen auf allen Seiten.



Sommermoschee auf dem Hügel: in den ersten Stock führt eine Holztreppe. Von oben hat man den schönsten Blick auf den Garten


Der Palastturm: die wichtigste Landmarke
Über dem Dach des Hauptgebäudes erhebt sich ein weißer Turm mit Kuppel und Halbmond – das markanteste Detail des Palastes. Von hier oben, so erzählt man, schaute der Emir in seinen Garten. Heute darf man nicht mehr hinauf, doch von außen ist der Turm von überall sichtbar.

Der Garten: Herbstlicht, Pfauen und Rosen
Im Palastgarten wachsen alte Schnurbäume, Apfelbäume und Granatapfelbäume. Im Herbst ist das Licht hier weich, ohne harten Mittagskontrast, und die beste Zeit, Architektur zu fotografieren, sind Oktober und November. Außerdem hat der Palast seine eigene große Voliere mit Pfauen, schon aus der Zeit des Emirs.








Pfauen: Hier leben mehr als zwanzig. Wer Glück hat, sieht ein gefächertes Rad – das gibt es meist im März und April, in der Paarungszeit
Bucharische Miniaturmalerei
Mitten im Garten, unter einem Vordach, saß ein Mann an einem kleinen Tisch und malte mit feinem Pinsel etwas sehr Detailliertes auf ein kleines Blatt. Ich blieb stehen, schaute zu – und ging auf ihn zu. Einfach aus Neugier: Wie wird so etwas gemacht, welche Motive werden gewählt, wer malt? So lernten wir uns kennen – sein Name ist Abror.

Abror erzählte mir, dass er seit zwanzig Jahren in dieser Technik arbeitet und eine Kunsthochschule abgeschlossen hat. Sein Atelier hat er direkt hier am Palast – er sitzt jeden Tag an diesem Tisch, und jede größere Miniatur dauert zwischen zwei Wochen und einem Monat.


Abror bei der Arbeit und eine seiner fertigen Miniaturen – eine Szene mit Kutsche und Figuren auf der Seidenstraße. Er zeigte sie mir direkt vor Ort
Symbolik: Jedes Tier bedeutet etwas Bestimmtes
Die bucharische Miniaturmalerei ist nicht einfach eine schöne Zeichnung, sondern eine Zeichensprache. Abror zeigte mir seine Arbeiten und erklärte: Auf jedem Bild gibt es eine eigene Reihe von Symbolen, und die einheimischen Meister lesen sie wie einen Text.
- Eule – Weisheit
- Wiedehopf – Sufismus
- Tiger – Macht
- Pferd – Treue
- Katze – Zärtlichkeit
„Wenn die Leute eine Miniatur betrachten und eine Eule auf einem Ast sehen, ist das nicht einfach ein Vogel. Das ist ein Zeichen: Hier geht es um Wissen, um Weisheit“, erklärte Abror.

Die Große Seidenstraße und ihre Helden
Das Hauptthema, das sich durch all seine Arbeiten zieht, ist die Große Seidenstraße. Von China bis Venedig, über Samarkand, Buchara und Chiwa. Auf manchen Miniaturen sind Karawanen Marco Polos zu sehen, auf anderen die Reise Ibn Battutas, des „arabischen Marco Polo“ aus Marokko, auf wieder anderen Scheherazade oder Hodscha Nasreddin.


Karawanen und Tänzer – typische Motive der bucharischen Miniaturmalerei. Eine ganze Geschichte passt in ein einziges Bild von der Größe einer Handfläche
Zu den Helden, die Abror malt, gehören:
- Ulug Beg – Astronom, Enkel von Amir Timur, aus Samarkand
- Avicenna (Ibn Sina) – Arzt, gebürtig aus Buchara
- Al-Chwarizmi – Mathematiker aus Chiwa, in Europa „Mister Zero“ genannt, weil er den Begriff der Null einführte
- Rumi – Dichter, geistiger Anführer der Derwische
- Marco Polo und Ibn Battuta – die zwei großen Reisenden ihrer Zeit
Wenn man eine Miniatur als Geschenk kaufen möchte, ist es hier besser als auf dem Souvenirbasar im Zentrum von Buchara. Die Preise sind vergleichbar, aber die Qualität ist eine andere: Bei Abror sieht man, dass es ein einzelner Künstler malt, keine Werkstatt mit Hilfskräften. Und mit Glück erzählt er einem persönlich, was zu sehen ist: jede Karawane, jeder Held, jedes Tier in der Ecke der Komposition.
Praktische Informationen
Wie man hinkommt und wo es liegt
- Adresse: Sitorai Mohi Hosa, Buchara, Usbekistan
- GPS: 39.8456, 64.4406
- Entfernung vom Zentrum Bucharas: ca. 4 km nördlich
- Öffnungszeiten: 9:00–18:00 Uhr (Sommer), 9:00–17:00 Uhr (Winter). Ruhetag meist Mittwoch, am besten vorab nachfragen
- Eintritt: ca. 50.000 UZS (~4 EUR) für Ausländer, Fotografieren kostenlos
- Zeit einplanen: mindestens 2 Stunden, besser 3
- Google Maps: Sitorai Mokhi-Khosa
Anreise vom Zentrum Bucharas
- Taxi: 30.000–50.000 UZS (~2,5–4 EUR) pro Strecke. Am besten gleich eine Wartezeit vereinbaren, denn auf dem Rückweg ist es schwerer, ein Taxi zu bekommen
- Marschrutka Nr. 70 oder Nr. 7: hält etwa 200 Meter vom Tor entfernt, ca. 4.000 UZS (~0,30 EUR)
- Fahrrad: ebener Weg, 4 km, 25 Minuten. Verleih im Zentrum ab 50.000 UZS pro Tag (~4 EUR)
- Zu Fuß: technisch machbar, aber 50 Minuten an einer lauten Straße entlang sind keine schöne Variante
Anreise nach Usbekistan
- Visum: Deutsche Staatsbürger können das e-Visum online in wenigen Minuten beantragen (ca. 20 USD)
- Flüge: Direktflüge von Frankfurt und München nach Taschkent mit Uzbekistan Airways, von dort weiter nach Buchara (Inlandsflug ca. 1 Stunde) oder mit dem Schnellzug Afrosiyob über Samarkand
FAQ
Am einfachsten mit dem Taxi, etwa 30.000–50.000 UZS (~2,5–4 EUR) pro Strecke. Mit der Marschrutka Nr. 70 oder Nr. 7 zahlt man etwa 4.000 UZS (~0,30 EUR). Die Entfernung vom Zentrum beträgt 4 km nach Norden.
Mindestens 2 Stunden, besser 3. Wer Stoffe, Kostüme und Miniaturen liebt, sollte für das Suzani-Museum und ein Treffen mit den lokalen Meistern eine weitere Stunde einplanen.
Die besten Monate sind April, Mai, Oktober und November. Im Sommer ist es heiß (über 40 °C), im Winter ist es im Palast kalt – die Heizung ist schwach. Die Morgenstunden (9:00–11:00 Uhr) sind ideal: wenig Touristen und schönes Licht.
Es ist Teil des Programms, aber als eigene Etappe – ich würde dafür einen halben Tag einplanen. Man kann es auch mit anderen weiter entfernten Punkten wie Tschor-Bakr verbinden, sie liegen ungefähr in derselben Richtung.
Ja. Am Tor und im Garten gibt es Werkstätten mit Suzani, Miniaturen, Keramik und Ikat-Kleidung. Die Preise sind mit den Bucharaer Basaren vergleichbar, die Qualität ist aber höher.
Etwa 50.000 UZS (~4 EUR) für Ausländer. Fotografieren und Filmen sind kostenlos. Einen Audioguide kann man für etwa 30.000 UZS (~2,5 EUR) zusätzlich buchen.
Wasser (gibt es vor Ort, ist aber teuer), bequeme Schuhe – man läuft viel, einen Schal für Frauen (nicht zwingend, aber im Harem angenehmer), und ein gutes Objektiv, falls man mit Kamera unterwegs ist.
Ein stiller Palast abseits der Route
Die meisten Buchara-Touristen schaffen nur das Zentrum – Lyabi-Hauz, Kalon, die Medresen. Sitorai Mokhi-Khosa wird so zum „Bonus“, für den vielen die Zeit fehlt. Schade, denn hier sieht man die Alltagsseite des Emirats: wie man lebte, was bestellt wurde, wer an diesen Wänden arbeitete.
Wer mindestens zwei bis drei Tage in Buchara einplant, sollte einen halben Tag für den Palast reservieren – am besten den Nachmittag, um das Abendlicht am Turm und im Garten einzufangen.