Fairy Lake Botanischer Garten Shenzhen: Hongfa-Tempel, Blütenfelder & ein Tagesausflug

Ein riesiger botanischer Garten am östlichen Rand von Shenzhen, wo sich zwischen Wolkenkratzern und Bergen ein buddhistischer Tempel, Seen mit Pavillons, ein Bambushain und ein Kakteengarten verstecken. So kommst du hin, so bewegst du dich im Park und das siehst du an einem einzigen Tag.

Wolkenkratzer von Shenzhen, gesehen aus dem Grün des Fairy Lake Botanischen Gartens
Der Garten liegt direkt am Rand der Stadt — die Skyline von Shenzhen sieht man mitten durchs Grün hindurch

Was ist der Fairy Lake Botanische Garten

Shenzhens botanischer Garten heißt Fairy Lake (仙湖植物园, auf Chinesisch Xianhu). Er liegt im Osten der Stadt, am Fuße des Wutong-Bergs, und erstreckt sich über fast 590 Hektar. Das ist kein kleiner Stadtpark — es ist eine ganze Landschaft aus Hügeln, Seen, einem Tempel und Dutzenden thematischen Bereichen. Der Garten wurde in den 1980er Jahren eröffnet, und heute kommen die Einheimischen aus Shenzhen ständig hierher, einfach um spazieren zu gehen und zu entspannen.

Der Park gliedert sich grob in mehrere große Bereiche: den Tempelbereich (rund um den Hongfa-Tempel), den Seebereich, den Kiefern- und Azaleengarten, den Wüstengarten mit seinen Kakteen und den Bereich des versteinerten Waldes mit einem paläontologischen Museum. In ein paar Stunden lässt sich das alles nicht schaffen — viel besser ist es, einen ganzen Tag einzuplanen und früh anzufangen.

Wie man zum Fairy Lake Botanischen Garten kommt

Es gibt zwei einfache Wege hierher. Der erste ist die Metro: Von der Station sind es etwa 15 Minuten zu Fuß bis zum Parkeingang. Der zweite ist, sich direkt mit dem Taxi hinbringen zu lassen. Ich bin per Taxi über die Didi-App gefahren (Chinas Version von Uber) — in Shenzhen ist das die einfachste Option.

Der Eintritt ist günstig — rund 15 Yuan (etwa 2 €). Die Tickets kauft man meist online über den offiziellen WeChat-Account des Gartens. Früh am Morgen, ungefähr von 6 bis 8 Uhr, ist der Eintritt oft kostenlos — das nutzen die Einheimischen für einen Spaziergang in aller Frühe.

Sich im Park fortbewegen: der Shuttlebus

Der Park ist riesig, und alles zu Fuß abzulaufen ist anstrengend. Ein Shuttlebus fährt im Inneren eine Runde — das ist die einfachste Art, zwischen den Hauptpunkten zu wechseln. Er hält an allen wichtigen Stellen: am Tempel, an den Seen, am Bonsaigarten, am Kakteengarten und so weiter. Die Strecke ist ein Rundkurs, du kannst also aussteigen, wo du willst, herumlaufen und dann den nächsten Bus nehmen.

Grüner Park-Shuttlebus an einer Haltestelle im Fairy Lake Botanischen Garten
Der Shuttlebus durch den Park. Es ist ein Tagesticket, auf einer Rundstrecke

Das Busticket kauft man in WeChat. Aber hier etwas Praktisches für Besucher: Wenn du kein WeChat hast, keine Sorge. Neben der Bushaltestelle gibt es einen kleinen Pavillon, wo du das Ticket persönlich kaufen und mit Alipay bezahlen kannst. So kannst du auch ohne chinesische Apps mitfahren — geh einfach zum Pavillon an der Haltestelle.

Streckenplan des Shuttlebusses durch den Fairy Lake Botanischen Garten
Der Streckenplan des Shuttlebusses — aus dem offiziellen WeChat-Account des Gartens

Im Folgenden nehme ich dich mit auf meine eigene Route — sie ging einmal im Kreis durch den Garten, vom Tempel zu den Seen und den Pflanzengärten.

Stopp 1. Hongfa-Tempel

Der erste Stopp auf der Route ist der Hongfa-Tempel. Es ist der größte buddhistische Tempel in Shenzhen und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Park. Er wurde Ende des 20. Jahrhunderts erbaut — die Bauarbeiten liefen von 1985 bis 1992 — und vom Chan-buddhistischen Meister Benhuan gegründet. Er war einer der ersten Tempel, die in dieser Zeit in China errichtet wurden, und bedeutet der Stadt deshalb sehr viel.

Geschwungene Dächer des Hongfa-Tempels durch die Bäume am Fairy Lake
Die Tempeldächer kann man schon von unten, von der Straße aus, erkennen

Der Tempel ist an einen Berghang gebaut und steigt in Terrassen von unten nach oben an. Die Hallen folgen aufeinander: unten ein Tor mit Steinlöwen und Wächterfiguren, dann Höfe und untere Hallen, danach ein großer Platz mit der Haupthalle und ganz oben eine Pagode. Man geht die ganze Zeit bergauf, und die Anlage öffnet sich Stück für Stück.

Alles beginnt unten, am Tor. Zu beiden Seiten des Eingangs stehen Steinlöwen, und im Tor selbst goldene Wächterfiguren. Dahinter kommen die unteren Höfe und Hallen — drinnen ist es düster, Laternen brennen und die Statuen sind beleuchtet.

Ganz unten — der Tempeleingang: ein goldener Wächter im Tor und der untere Hof

In den unteren Hallen ist es dunkel — Laternen leuchten und der Buddha ist angestrahlt

Auf dem Weg nach oben kommt man an großen Tafeln mit chinesischen Schriftzeichen und Steinmetzarbeiten vorbei.

Eine Tafel mit Schriftzeichen und ein in Stein gehauener Buddha auf einer Lotusblüte

Weiter oben öffnet sich der Weg zu einem weiten Platz. Hier steht die Haupthalle mit ihrem goldenen Dach, und davor stehen große bronzene Räuchergefäße. Nach den düsteren unteren Hallen wirkt der Platz besonders hell.

Großes bronzenes Räuchergefäß auf dem Platz am Hongfa-Tempel
Fassade der Haupthalle des Hongfa-Tempels mit goldenem Dach

Der obere Platz: bronzene Räuchergefäße und die Haupthalle

Das ist ein aktiver Tempel, und die Menschen kommen hierher, um zu beten. Sie kaufen Räucherwerk und zünden vor den Hallen Stäbchen an, und der Rauch hängt den ganzen Tag in der Luft. Auf den Altären liegen Früchte und andere Opfergaben. Es sind sehr viele Einheimische hier — man merkt, dass es ein Teil ihres Alltags ist.

Geschnitzte Säule mit einem Drachen am Hongfa-Tempel
Eine geschnitzte Säule mit einem Drachen

Räuchergefäße in der Sonne und eine Steinpagode mit einer Glocke

In der Haupthalle ist alles golden. In der Mitte sitzt ein goldener Buddha, die Wände sind mit Reihen kleiner, gleichartiger Statuetten gesäumt, und über allem hängen bemalte Tafeln und eine geschnitzte Decke.

Wand mit Reihen kleiner goldener Buddha-Statuetten am Hongfa-Tempel
Goldener Altar am Hongfa-Tempel mit Opfergaben und Früchten

Eine Wand aus goldenen Statuetten und ein Altar mit Opfergaben

Eine vergoldete Tafel und eine geschnitzte Decke

Goldene Buddha-Statue in der Haupthalle des Hongfa-Tempels
Der goldene Buddha in der Haupthalle

Von hier führt der Weg wieder hinunter. Steinerne Laternen und Löwen säumen den Weg, ringsum blühen die Bäume, und von oben hat man noch einmal einen Blick über die Hallen und den Platz, durch die man gerade gegangen ist.

Geschnitzte Steinlaterne am Hongfa-Tempel
Rosa Blüten an einem Zweig bei den Mauern des Hongfa-Tempels

Eine Steinlaterne und blühende Zweige

Steinerner Wächterlöwe auf dem Geländer am Hongfa-Tempel
Blick von oben über eine untere Halle des Hongfa-Tempels und den Platz

Ein Wächterlöwe auf dem Geländer und der Blick hinab über die Tempelhallen

Ein Torpavillon und rote Beeren am Dach

Unterwegs kommt man an einer großen geschnitzten Wand vorbei: ein Buddha in der Mitte, umgeben von Dutzenden kleinerer Figuren.

Große Steinwand mit einem geschnitzten Buddha-Relief am Hongfa-Tempel
Ein Buddha in der Mitte, umgeben von Dutzenden Figuren

Ganz oben, über den Bäumen, sieht man eine Pagode — die Pagode der zehntausend Buddhas (万佛宝塔). Nah heran kommt man nicht, aber von unten ist sie deutlich zu sehen.

Mehrstöckige Pagode auf dem Hügel über dem Hongfa-Tempel
Die Pagode ganz oben — nah heran kommt man nicht, aber von unten sieht man sie

Der Tempel wirkt neu — und das ist er auch wirklich. Doch er ist wunderschön und sorgfältig gemacht: Schnitzereien in Holz und Stein, bemalte Decken, vergoldete Statuen. Es ist einfach ein schöner Ort, um zwischen den Hallen umherzuwandern.

Stopp 2. Kieferngarten und der Pflanzenbereich

Vom Tempel aus bin ich Richtung Kieferngarten gegangen. Der Weg verläuft unter den Bäumen — still, schattig und fast menschenleer.

Gewundener Weg unter den Bäumen im Fairy Lake Botanischen Garten
Der Weg vom Tempel zum Kieferngarten

Unterwegs stieß ich auf einen Pavillon mit Pflanzen und einer kleinen Foto-Ecke. Hier sind Töpfe mit Zimmer- und Zierpflanzen ausgestellt: Usambaraveilchen, Sukkulenten, Grün in Hängeampeln.

Foto-Ecke mit Pflanzen und einem Spiegel im Bereich der Naturbildung des Gartens
Stände mit Topfpflanzen im Bereich der Naturbildung des Gartens

Eine Foto-Ecke und Stände mit Pflanzen im Bereich der Naturbildung

Auf einer der Kreidetafeln hier steht ein Schild auf Chinesisch — 科普园地. Es bedeutet „Bereich der Naturbildung“ oder „Fläche für Wissenschaftsvermittlung“. Das ist also nicht nur eine hübsche Ecke: Den Besuchern werden verschiedene Pflanzen gezeigt und erklärt. Botanische Gärten in China legen solche Bereiche an, damit die Menschen tatsächlich etwas über die Pflanzen lernen können, besonders mit Kindern.

Kreidetafel mit dem Schild 科普园地 im Bereich der Naturbildung des Gartens
Diese Kreidetafel mit dem Schild 科普园地 — „Bereich der Naturbildung“

Blumentöpfe auf den Tischen

Pflanzen aufgereiht auf Regalen

Hängeampel mit grünen Pflanzen im botanischen Garten
Grüne, schattenliebende Pflanzen im botanischen Garten von Shenzhen

Grün in Hängeampeln und auf den Beeten

Der Bonsaigarten und die Blütenfelder

Als Nächstes kommt der gestaltete Teil des Parks — ein Garten im chinesischen Stil mit Rasenflächen, Wegen, Teichen und Steingärten. Auch der Bonsaigarten ist hier. Es ist ein ruhiger Ort, schön für einen Spaziergang zwischen den Bäumen und dem Wasser.

Wege und Steingärten im Garten

Teiche und Terrassen im Bonsaigarten

Wildblumen und Nadelbaumzweige im Kieferngarten

Neben dem Bonsaigarten gibt es große Blumenbeete. Hier werden Sonnenblumen und leuchtend orangefarbene Cosmeen gepflanzt, in ganzen Feldern. Es ist ein bei den Einheimischen sehr beliebter Ort — alle machen hier Fotos. Manche schießen Porträts zwischen den Blumen, andere schlendern einfach umher. Wenn du zur Blütezeit kommst, werden die Fotos wunderschön.

Feld mit orangefarbenen Cosmeen und einem Baum im Fairy Lake Botanischen Garten
Die Blütenfelder — einer der beliebtesten Fotospots im Park

Sonnenblumen und orangefarbene Cosmeen

Ein großer Baum mitten in einem Feld aus orangefarbenen Blumen
Ein ausladender Baum über einem Feld aus orangefarbenen Blumen

Bäume mitten in den Blütenfeldern

Wiese mit orangefarbenen Blumen und einem Baum im Fairy Lake Botanischen Garten
Die Einheimischen machen hier liebend gern Fotos

Der Bambushain

Auf dem Weg zu den Seen beginnt der Bambushain. Der Pfad führt durch hohen Bambus, daneben plätschert ein Bach. Hier ist es kühl und still.

Wege durch den Bambushain

Ein Weg am Bach entlang und eine kleine Brücke beim Bambus

Ein Spaziergang am See und der Lotuspavillon

Der nächste Abschnitt der Route führt am See entlang. Das sind die ruhigsten Ausblicke im Park: Wasser, Trauerweiden, alte Steinbrücken und hölzerne Stege direkt am Wasser. Bogenbrücken überspannen den See.

Ausblicke über den See und Wege am Ufer entlang

Alte Steinbrücken über dem Wasser

Holzsteg über dem Wasser im botanischen Garten von Shenzhen
Trauerweiden am Wasser im botanischen Garten von Shenzhen

Holzstege und Trauerweiden am Wasser

Am Wasser steht ein Pavillon, und es gibt einen Bereich mit Lotus und Seerosen. Besonders friedlich ist es gegen Abend, wenn das Licht weich wird.

Pavillon am Lotussee im Fairy Lake Botanischen Garten in der Dämmerung
Der Pavillon am Lotussee gegen Abend

Der Steg und die Seerosen

Rosa und weiße Seerosenblüten im Fairy Lake Botanischen Garten
Seerosenblüten auf dem Wasser

Der Kakteen- und Sukkulentengarten

Der letzte Stopp war der Wüstengarten — mit Kakteen und Sukkulenten.

Leuchtende Blumen im Garten

Der Sukkulentenpavillon war bei meiner Ankunft schon geschlossen, also habe ich den Garten nur von außen gesehen. Im Freien gibt es eine ganze Sammlung von Kakteen und Agaven, dazwischen verlaufen Steinwege und in der Mitte stehen kuppelförmige Gewächshäuser. Insgesamt gibt es drei Gewächshäuser: amerikanische Kakteen, asiatische Sukkulenten und afrikanische Pflanzen wie Euphorbien. Am Eingang steht ein gelber Oldtimer, der in ein Blumenbeet verwandelt wurde.

Weg durch den Wüstengarten mit einer Gewächshauskuppel
Der Wüstengarten: Kakteen, Agaven und eine Gewächshauskuppel
Gelber Oldtimer mit Pflanzen am Kakteengarten am Fairy Lake
Der gelbe Wagen und Sukkulenten in Töpfen im botanischen Garten

Der gelbe Oldtimer mit Pflanzen am Eingang

Steinwege und das kuppelförmige Gewächshaus

Ein Feigenkaktus und eine rote Euphorbienblüte

Tafeln mit Beschreibungen der Pflanzen am Eingang

Die Sache ist die: Die Gewächshäuser des Wüstengartens sind nur von 9 bis 17 Uhr geöffnet — viel kürzer als der Park selbst (der ungefähr von 6 bis 21:30 Uhr offen ist). Gegen Ende des Tages sind die Kakteen- und Sukkulentenpavillons also schon zu, und ich habe es nicht mehr hineingeschafft. Ein einfacher Tipp: Plane deinen Ausflug für den Vormittag, damit du tatsächlich in die Gewächshäuser hineinkommst und den Garten nicht nur von außen siehst.

Was es sonst noch im Garten gibt

Der Park ist so groß, dass es fast unmöglich ist, alle Bereiche bei einem Besuch zu sehen. Hier ist, was es sonst noch gibt, falls du eine Route planst:

  • Der versteinerte Wald und das paläontologische Museum. Hier gibt es eine große Sammlung versteinerten Holzes — Stämme, die Millionen Jahre alt sind. Es ist eine der wichtigsten wissenschaftlichen Attraktionen des Gartens.
  • Der Landschaftsbereich „Himmel und Erde“ (Tian Shang Ren Jian). Der hochgelegene Teil des Parks, mit Aussichtspunkten über die Hügel und Seen.
  • Der Heilpflanzengarten. Ein Bereich mit Pflanzen, die in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden.
  • Der Azaleen- und Magnoliengarten. Besonders schön im Frühling, zur Blütezeit.
  • Orchideen und der Palmenbereich. Sammlungen tropischer Pflanzen und Orchideen.

All das ist durch denselben Shuttlebus verbunden, sodass man leicht hinkommt — man muss nur genug Zeit einplanen.

Nützliche Informationen

Karte des Fairy Lake (Xianhu) Botanischen Gartens in Shenzhen
Die Karte des Gartens — praktisch für die Routenplanung

Praktische Informationen

  • Name: Fairy Lake (仙湖植物园, Xianhu) Botanischer Garten, Shenzhen
  • Wo: im Osten von Shenzhen, am Fuße des Wutong-Bergs
  • GPS: 22.5766, 114.1772
  • Anreise: mit der Metro (etwa 15 Minuten zu Fuß von der Station) oder direkt mit dem Taxi (die Didi-App ist praktisch)
  • Eintritt: rund 15 Yuan (etwa 2 €); früh am Morgen (ungefähr 6:00–8:00) ist der Eintritt oft kostenlos
  • Tickets: meist online über WeChat gekauft
  • Shuttlebus: Rundstrecke, Tagesticket; Zahlung in WeChat, oder, falls du kein WeChat hast, kaufe das Ticket am Pavillon bei der Haltestelle und zahle mit Alipay
  • Kakteengarten und Gewächshäuser: nur von 9:00–17:00 geöffnet — geh am Vormittag hin
  • Wie viel Zeit: ein ganzer Tag, und am besten kommst du früh
  • Anreise aus Deutschland: Flüge von Frankfurt oder München nach Shenzhen (SZX) gehen meist mit Zwischenstopp, alternativ über Hongkong; informiere dich vorab über die aktuellen Einreisebestimmungen für China

Ein wichtiger Tipp: Der Fairy Lake Botanische Garten ist sehr groß. Es lohnt sich, einen ganzen Tag einzuplanen und früh anzufangen — so hast du Zeit für den Tempel, die Seen und die Pflanzengärten und schaffst es in die Pavillons, bevor sie schließen. Und noch etwas: Du musst nicht zwischen den Bereichen laufen — steig einfach in den Shuttlebus, der dich zum nächsten Stopp bringt.

An einem einzigen Tag am Fairy Lake kannst du ganz unterschiedliche Dinge sehen: einen aktiven Tempel voller Räucherwerk, stille Seen mit Pavillons, Blütenfelder und einen Kakteengarten. Und das alles direkt neben einer der modernsten Städte Chinas. Komm am Morgen, hol dir ein Busticket und lass dir Zeit.

Wie komme ich zum Fairy Lake Botanischen Garten in Shenzhen?

Es gibt zwei einfache Möglichkeiten: mit der Metro (etwa 15 Minuten zu Fuß von der Station bis zum Eingang) oder direkt mit dem Taxi — die Didi-App ist praktisch. Mit dem Taxi aus dem Stadtzentrum dauert es rund 40–50 Minuten.

Wie viel kostet der Eintritt in den botanischen Garten?

Der Eintritt ist günstig — rund 15 Yuan (etwa 2 €). Früh am Morgen, ungefähr von 6:00 bis 8:00, ist der Eintritt oft kostenlos. Die Tickets kauft man meist online über den offiziellen WeChat-Account des Gartens.

Wie viel Zeit braucht man im Fairy Lake Botanischen Garten?

Der Park ist sehr groß (fast 590 Hektar), plane also einen ganzen Tag ein. Damit du Zeit für den Tempel, die Seen und die Pflanzengärten hast und es in die Pavillons schaffst, bevor sie schließen, kommst du am besten früh.

Wie bewegt man sich im Park fort?

Ein Shuttlebus fährt im Kreis durch den Park und hält an allen Hauptbereichen. Das Ticket gilt für den ganzen Tag und erlaubt mehrere Fahrten. Du zahlst in WeChat; falls du kein WeChat hast, kannst du das Ticket am Pavillon bei der Haltestelle kaufen und mit Alipay zahlen.

Was gibt es im botanischen Garten von Shenzhen zu sehen?

Die wichtigsten Punkte: der Hongfa-Tempel (der größte buddhistische Tempel der Stadt), die Seen mit Pavillons und Lotus, der Bambushain, die Blütenfelder mit Sonnenblumen und Cosmeen, der Bonsaigarten und der Kakteengarten. Im Park gibt es außerdem einen versteinerten Wald mit einem paläontologischen Museum und Aussichtspunkte.

Lohnt sich ein Besuch im Fairy Lake Botanischen Garten?

Ja. Es ist ein ruhiger, grüner Ort direkt neben einer modernen Megastadt, mit einem aktiven Tempel, schönen Seen und Blütenfeldern. Besonders gut ist er, wenn du eine Pause von der Stadt und einen Tag in der Natur möchtest.

Wie komme ich von Deutschland nach Shenzhen?

Direktflüge gibt es kaum — von Frankfurt oder München nach Shenzhen (Flughafen SZX) fliegt man in der Regel mit einem Zwischenstopp, oft über eine asiatische Drehscheibe. Eine bequeme Alternative ist der Flug nach Hongkong und von dort weiter nach Shenzhen über Land. Prüfe vor der Reise die aktuellen Einreisebestimmungen für China.

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