Märchenhafter Flug
Der Ballon stieg höher und höher, und wir schwebten langsam in den Strahlen der Morgensonne. Teeplantagen waren an den Hängen unten sichtbar, ferne und einladende Berge säumten den Horizont durch den Morgendunst. Die Wärme des Brenners wärmte angenehm und schützte vor der Morgenkälte. Es ist nun schwer, das Gefühl der Begeisterung zu beschreiben, das mich in jenem Moment überwältigte. Das Fliegen in einem Heißluftballon fühlt sich an wie eine märchenhafte Handlung, es ist ein langsames und meditatives Schweben in der Luft, das Auffangen von Luftströmungen und das sanfte Vorwärtsgleiten, begleitet vom intermittierenden Aufflammen des Brenners, der die Stille durchbricht und den unerfahrenen und verschlafenen Aeronauten mühelos in einen trügerisch angenehmen Zustand versetzt, als würde man träumen. in der Realität. Man fühlt sich wie Alice, aber nicht jene, die in das Loch fiel, sondern jene, die hoch hinauflog, sich an die Grinsekatze klammernd, die zu einer unglaublichen Größe angeschwollen war 🙂

Der Ballon ist steuerbar, und zwar sehr gut. Normalerweise fliegt man bei Morgengrauen, weil es zu dieser Zeit keine aufsteigenden vertikalen Luftströmungen gibt, die den Flug stören könnten. Durch die Steuerung des Brenners und des Ventils im Ballon kann der Pilot ihn leicht heben und senken. In verschiedenen Höhen ändern sich Richtung und Stärke des Windes, und der Pilot kann durch Veränderung der vertikalen Position des Ballons die benötigte Luftströmung einfangen und den Ballon in die gewünschte Richtung lenken. Es ist ein bisschen wie das Segeln eines Schiffes. Vielleicht wird das Ballonfahren deshalb als Aeronautik bezeichnet?)

Thanks to Louis the Sixteenth, aeronauts have an old tradition, according to which a person who has flown for the first time is ordained as aeronauts and given the title of count. And also, the “counts of aeronautics” own the land over which they fly. True, only at the time of flight, for that it is aeronautics.






Sie saßen in einem Haselnussbaum. Wir flogen über jemandes Baumplantagen und als wir einen mehr oder weniger geeigneten Platz fanden, ging der Kapitän zur Landung über. Der Ballon, der mit dem Korb ein paar Bäume streifte, landete auf einer kleinen Fläche mitten in diesem Haselnusshain. Wir hielten uns fest an den Rändern des Korbes, aber durch den harten Aufprall auf dem Boden wären wir fast gefallen. Die ganze Magie des Fliegens war irgendwo verschwunden, aber das Abenteuer war noch nicht zu Ende. Die riesige Kuppel hing unheimlich über uns, als wir aus dem Korb kletterten und den Kapitän darin zurückließen, da der Ballon an einen anderen Ort bewegt werden musste, um entleert und ordnungsgemäß zusammengefaltet zu werden. Wir packten ein langes Seil und zogen den abgehobenen Ballon auf eine größere Lichtung, wo er landen sollte. Es war nicht einfach, aber lustig – der Ballon widersetzte sich, gab aber widerwillig unserem Druck nach.
