Bali Bird Park — Vollständiger Guide mit Shows, Fütterung & Tipps

Der Bali Bird Park stellte sich als viel mehr als ein gewöhnlicher Zoo heraus — es ist ein üppiger tropischer Garten, in dem Loris buchstäblich auf deine Hand springen, um Futter zu holen. Ich kann einen Besuch nur empfehlen, und hier kommt mein ausführlicher Erfahrungsbericht.

Krontaube — einer der schönsten Vögel im Bali Bird Park
Krontaube. Diese filigrane Federkrone und die roten Augen — diesen Vogel vergisst man nicht so schnell

Über den Park — 1.300 Vögel und ein tropischer Garten

Der Bali Bird Park (Taman Burung) erstreckt sich über 2 Hektar tropische Gartenanlage im Dorf Batubulan, zwischen Ubud und Denpasar. Der Park wurde 1995 vom deutschen Unternehmer Edi Swoboda gegründet. Hier leben über 1.000 Vögel aus 250 Arten — von winzigen Loris bis hin zu riesigen Kasuaren. Und ein paar Komodowarane, die man in einem Vogelpark wirklich nicht erwartet.

Der Park hat Vögel von verschiedenen indonesischen Inseln zusammengebracht: Papua, Borneo, Sumatra und Java. Viele Arten sind selten und in der freien Wildbahn vom Aussterben bedroht.

Parkplan mit allen Zonen und Aktivitäten
1.300 Vögel, 250 Arten, 1 großartiger Tag — alles auf einen Blick auf der Karte

Was es im Bali Bird Park zu sehen gibt

Papageien

Hier gibt es Dutzende von Papageienarten. Der Palmkakadu ist riesig, mit roten Wangen und einem beeindruckenden Kamm. Der Graupapagei sitzt auf einem Ast und beobachtet einen aufmerksam — diese Vögel gelten als die klügsten überhaupt. Der Weißhaubenkakadu ist flauschig und überraschend groß.

Palmkakadu im Bali Bird Park
Palmkakadu — sofort erkennbar an den roten Wangen und dem Kamm
Graupapagei auf einem Ast
Graupapagei — diese Vögel können angeblich sprechen und sogar zählen
Weißhaubenkakadu Nahaufnahme
Weißhaubenkakadu. Vorsicht bei den großen Papageien — die können zubeißen

Der Sonnensittich — ein kleiner orangefarbener Papagei — hing kopfüber an einem Ast und genoss sichtlich die Aufmerksamkeit. Diese kleinen Kerle posieren besser für die Kamera als die meisten Menschen.

Sonnensittich hängt kopfüber an einem Ast
Sonnensittich — klein, knallbunt und völlig schamlos

Vögel von Hand füttern

In mehreren Bereichen des Parks kann man Vögel von Hand füttern. Die Pfleger stellen das Futter bereit — sie stehen in den begehbaren Volieren und einigen offenen Bereichen. Einfach die Handfläche hinhalten, und die Loris (kleine, bunte Papageien) fliegen sofort herbei. In der Guyu-Guyu-Zone kann man den ganzen Tag über füttern.

Loris fressen aus der Hand eines Besuchers im Bali Bird Park
Loris fliegen direkt zu dir — einfach die Hand mit Futter ausstrecken. Kinder lieben es
Roter Lori auf einem Geländer
Roter Lori auf dem Geländer — diese Vögel sind so an Menschen gewöhnt, dass sie keinerlei Scheu zeigen
Lori frisst aus der Hand und klettert einen Baumstamm hinunter
Manche klettern direkt vom Baum herunter, um die ausgestreckte Hand zu erreichen

Nur bei den größeren Papageien sollte man vorsichtig sein — sie haben kräftige Schnäbel und können ordentlich zwicken. Das ist keine Aggression, sondern einfach ihre Art zu interagieren.

Flamingos

Der Park hat ein Flamingo-Gehege, wo sie um einen Teich herumstolzieren und im Wasser stehen. Es handelt sich um Rosaflamingos, die größte der sechs Flamingoarten.

Flamingos am Teich
Flamingos am Teich — in echt sind sie größer, als man denkt
Gruppe von Flamingos am Teich mit Strohdach
Eine ganze Schar — rund ein Dutzend Flamingos lebt in diesem geräumigen Gehege mit Teich

Kronenkraniche

Kronenkraniche wandern mit ihren goldenen „Kronen“ aus filigranen Federn über das Gelände. Menschen sind ihnen völlig egal — man kann ganz nah herangehen und tolle Fotos machen.

Kronenkraniche — ursprünglich aus Afrika, aber sie gedeihen prächtig im balinesischen Klima

Balistar

Der Balistar (Leucopsar rothschildi) ist auf Bali endemisch — er kommt in freier Wildbahn nur auf dieser Insel vor. Im Jahr 2001 gab es nur noch 6 Exemplare in der Natur. Dank Zuchtprogrammen, darunter auch dem des Bali Bird Parks, ist die Wildpopulation auf rund 520 Vögel angewachsen. Der Park ist eines der wichtigsten Zentren für die Zucht und Wiederauswilderung des Balistars.

Balistar frisst aus einem Futternapf
Balistar — weiß mit einer blauen „Maske“ um die Augen. In der Wildnis fast ausgestorben

Kasuar

Der Kasuar ist ein massiver flugunfähiger Vogel aus Neuguinea und Australien. Sie können bis zu 1,80 Meter groß werden, bis zu 60 kg wiegen und tragen einen knöchernen Helm auf dem Kopf. In der Wildnis sollte man ihnen besser nicht zu nahe kommen — ihre Krallen können schwere Verletzungen verursachen. Im Park stehen sie hinter einer Absperrung, sodass man sie gefahrlos bewundern kann.

Kasuar Nahaufnahme im Bali Bird Park
Kasuar mit seinem blauen Hals und knöchernem Helm. In der Wildnis gefährlich — hier sicher zu bestaunen

Pelikane und Wasserfall

Im Zentrum des Parks gibt es einen Teich mit einem Wasserfall, an dem Pelikane leben. Groß und weiß sitzen sie auf Felsen und putzen ihr Gefieder.

Pelikane am Wasserfall — in der Nähe steht eine Bank, wo man sich hinsetzen und zuschauen kann

Pfauen — weiße und grüne

Der Park hat zwei Arten von Pfauen. Weiße Pfauen laufen frei auf den Wegen herum und haben keinerlei Angst vor Menschen. Der Grüne Pfau (Pavo muticus) ist eine südostasiatische Art, die in der Wildnis vom Aussterben bedroht ist. Er ist deutlich farbenprächtiger als der gewöhnliche Blaue Pfau — smaragdgrün mit Orange.

Weiße Pfauen laufen frei herum — man kommt ganz nah heran

Grüner Pfau auf einer Bank
Grüner Pfau — viel seltener als der gewöhnliche Blaue Pfau. Und viel beeindruckender

Paradiesvogel

Der Königsparadiesvogel ist klein und leuchtend rot mit weißem Bauch. In der Wildnis lebt er in den Wäldern Neuguineas, wo man ihn kaum zu Gesicht bekommt. Hier sitzt er hinter einem Netz, aber man hat einen hervorragenden Blick auf ihn.

Königsparadiesvogel auf einem Ast
Königsparadiesvogel — rot und weiß, überraschend winzig

Krontaube

Die größte Taube der Welt — etwa so groß wie ein Huhn. Blaugrau mit einer filigranen Federkrone auf dem Kopf. Heimisch in Neuguinea und als Art bedroht.

Krontaube Nahaufnahme
Die größte Taube der Welt — ungefähr so groß wie ein Huhn

Eulen, Störche und andere Vögel

Der Park hat einen Eulenpavillon — drinnen gibt es rötliches Licht, das Dämmerung simuliert. Eine Eule sitzt auf einem Ast und starrt einen mit ihren großen runden Augen an. Außerdem gibt es Marabus, Schlangenhalsvögel, die ihre Flügel zum Trocknen ausbreiten, und einen Argusfasan auf der Amphitheater-Bühne.

Eule in einem dunklen Gehege im Vogelpark
Eulenpavillon — rötliche Beleuchtung drinnen simuliert die Dämmerung
Schlangenhalsvogel mit ausgebreiteten Flügeln
Schlangenhalsvogel trocknet seine Flügel nach dem Tauchen. Klassische Pose — Flügel weit ausgebreitet
Fasan auf der Amphitheater-Bühne
Argusfasan auf der Amphitheater-Bühne — hier finden die Vogelshows statt

Nashornvögel

Ein eigenes Gehege beherbergt Nashornvögel — große Vögel mit mächtigen Schnäbeln. Sie verstecken sich im Laub, sodass man genau hinsehen muss, um sie zu entdecken.

Nashornvögel zwischen tropischen Pflanzen
Nashornvögel versteckt im Grünen — genau auf die Äste schauen

Nicht nur Vögel — Komodowarane

Der Park hat eine Komodo-Experience-Zone mit echten Komodowaranen. Ja, die größten Echsen der Welt, endemisch in Indonesien. Komodowarane leben auf den Inseln Komodo, Rinca und einigen benachbarten Inseln — und im Bali Bird Park kann man sie sehen, ohne dorthin fliegen zu müssen. Laut Plan findet die Fütterung der Warane dienstags um 11:00 Uhr und freitags um 14:30 Uhr statt.

Komodowarane — die größten Echsen der Welt. Sie können bis zu 3 Meter lang werden

Parkzonen

Der Park ist in 7 Zonen unterteilt: Bali, Java, Sumatra, Borneo, Papua, Südamerika und Südafrika. Jede Zone zeigt Vögel aus der jeweiligen Region. Außerdem gibt es ein separates Eulenhaus im Toraja-Stil, in dem Eulen bei gedämpftem Licht leben.

Einige Zonen sind begehbare Volieren — man tritt durch eine spezielle Tür ein und befindet sich mitten unter den Vögeln. Kein Netz, keine Gitter dazwischen — Vögel fliegen umher, sitzen auf Geländern und Ästen und landen auf den Schultern. In diesen begehbaren Zonen kann man die Loris von Hand füttern. Die Türen sind massiv und wunderschön — einige sind mit Vögeln im traditionellen balinesischen Stil geschnitzt.

Eingang zur Borneo-Zone zwischen tropischen Pflanzen
Eingang zur Borneo-Zone — jeder Bereich des Parks ist einer bestimmten Region nachempfunden

Das Parkgelände besteht aus weit mehr als Volieren. Zwischen den Zonen findet man tropische Bäume, Blumen, Wasserfälle und Holzbrücken. Es ist ein wunderschöner Spaziergang, auch ganz ohne Vögel.

Tropischer Garten mit grünem Rasen
Das Parkgelände — ein gepflegter tropischer Garten mit Rasenflächen und Bäumen
Erhöhter Holzsteg mit Pavillon
Holzstege und Pavillons — auch bei Hitze angenehm zum Spazieren
Tropischer Bach mit Pflanzen und Enten
Ein tropischer Bach — der Park ist gleichzeitig ein botanischer Garten

Architektur und Dekor

Über das gesamte Parkgelände verteilt finden sich traditionelle indonesische Bauten: Häuser im Toraja-Stil (mit „gehörnten“ Dächern — die Architektur der Toraja auf der Insel Sulawesi), balinesische Hütten mit Strohdächern, geschnitzte Türen und Metallskulpturen von Vögeln.

Traditionelles Gebäude im Toraja-Stil
Traditionelle balinesische Hütte im Grünen
Architektur aus verschiedenen Regionen Indonesiens — ein Toraja-Haus und eine balinesische Hütte
Geschnitzte Holztür mit Vögeln
Durch solche Türen betritt man die begehbaren Volieren — und plötzlich ist man von Vögeln umgeben
Metallskulptur eines Vogels an einem Brunnen
Vogelskulptur mit Brunnen — begrüßt die Besucher am Eingang

Tropische Pflanzen und Insekten

Neben Vögeln gibt es hier jede Menge interessante Flora. Helikonien mit orangeroten „Krallen“, Kanonenkugelbaum-Blüten, Passionsblumen, Gelbe Garnelenpflanzen und Pomelos, die direkt an den Bäumen wachsen.

Helikonie und Kanonenkugelbaum-Blüte — tropische Botanik im Park

Gelbe Garnelenpflanze
Rote Passionsblume Nahaufnahme
Gelbe Garnelenpflanze und Passionsblume
Rote Ixora-Blüten
Ixora-Blüten am Wegesrand
Pomelo an einem Baum im Park
Pomelo wächst direkt am Weg
Tropische Beeren an einem Ast
Tropische Beeren an einem Ast
Tropischer Weg zwischen Helikonien
Wege zwischen Helikonien und Bananenblättern

Auf den Blättern entdeckt man auch bunte tropische Marienkäfer — orange mit schwarzen Punkten und größer als die, die wir von zu Hause kennen.

Tropische Marienkäfer — habe ich zwischen den Volieren entdeckt

Steinernes Handwaschbecken im Grünen
Handwaschstationen sind im ganzen Park verteilt — praktisch nach dem Vögelfüttern

Brutkasten — Küken beim Schlüpfen zusehen

Der Park hat einen Brutkasten, in dem man Eier verschiedener Vogelarten sehen kann. Unter Glas liegen Dutzende Eier in Reihen — von klein bis groß, in unterschiedlichen Farbtönen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden elektronisch kontrolliert. Mit etwas Glück kann man sogar das Schlüpfen eines Kükens miterleben.

Eier im Brutkasten des Vogelparks
Der Brutkasten — hinter dem Glas werden Temperatur und Luftfeuchtigkeit präzise gehalten

Shows und Events — Showplan beachten

Wichtig: Der Park bietet täglich Vogelshows. Es gibt mehrere, und es lohnt sich, den Zeitplan vorher zu prüfen, damit man nichts verpasst.

Showplan im Bali Bird Park
Showplan — am Eingang ein Foto machen, damit man nichts verpasst

Hier sind die wichtigsten Shows (aus der Parkbroschüre):

  • Guyu Guyu — ganztägig, Vögel von Hand füttern
  • Explore Papua — ganztägig, Papua-Zone
  • Foto Wild Encounters — Fotomöglichkeiten mit Vögeln, ganztägig
  • Pesky Parakeet — 9:30 und 13:00
  • Potty Pelicans — 10:00 und 13:15
  • Bali Rain Forest Free Flight — 10:30 und 16:00
  • Komodo Experience — Zeiten vor Ort prüfen
  • Basic Instinct Free Flight — 11:00
  • Meet The Bird Stars — 11:30 und 15:00
  • Papua Paradise Free Flight — 12:00, 13:30 und 16:30
  • Pecuk Parade — über den Tag verteilt
  • 4D Cinema — 12:45

Als ich den Park verließ, begann gerade eine der Vogelveranstaltungen im Amphitheater. Ich wünschte, ich wäre geblieben — nach allem, was ich gelesen habe, sind die Freiflug-Shows, bei denen Vögel über das Publikum gleiten, wirklich spektakulär.

Gratis-Eis-Gutschein vor dem Avian Theatre Gebäude
Netter Bonus — am Eingang bekommt man einen Gutschein für ein Gratis-Eis. Im Hintergrund das Avian Theatre

Anfahrt

Der Park liegt im Dorf Batubulan, auf halbem Weg zwischen Ubud und den südlichen Ferienorten Balis. Am einfachsten kommt man mit dem Motorroller (Scooter) dorthin — dem beliebtesten Fortbewegungsmittel auf Bali.

Fahrzeit mit dem Motorroller:

  • Ab Ubud: 25–35 Minuten (ca. 17 km)
  • Ab Seminyak: 45–60 Minuten (ca. 22 km)
  • Ab Kuta: 40–55 Minuten (ca. 20 km)
  • Ab Canggu: 50–70 Minuten (ca. 27 km)
  • Ab Sanur: 20–30 Minuten (ca. 12 km)
  • Ab Nusa Dua: 40–50 Minuten (ca. 25 km)

Man kann auch ein Taxi über die Apps Grab oder Gojek bestellen. Ab Ubud kostet die Fahrt etwa 80.000–120.000 IDR (~5–8 $ / ~5–7 €). Das Parkplatzgebühr für Motorroller ist kostenlos.

Praktische Informationen

  • Adresse: Jl. Serma Cok Ngurah Gambir, Singapadu, Batubulan, Sukawati, Gianyar, Bali 80582
  • GPS: -8.5999, 115.2518
  • Öffnungszeiten: 09:00–17:30, täglich
  • Eintritt (Ausländer): Erwachsene — 385.000 IDR (~24 $ / ~22 €), Kinder 2–12 Jahre — 192.500 IDR (~12 $ / ~11 €)
  • Eintritt (Einwohner mit KITAS): 180.000 IDR (~11 $ / ~10 €)
  • Freier Eintritt: Kinder unter 2 Jahren
  • Zeitbedarf: 1,5–2 Stunden für einen gemütlichen Rundgang, 3–4 Stunden mit Shows
  • Bonus: Gratis-Eis-Gutschein am Eingang
  • Website: www.balibirdpark.com
  • Google Maps: Bali Bird Park

Tipps

  • Zur Öffnung kommen (9:00–9:30) — weniger Besucher und angenehmer für Vögel und Menschen
  • Den Showplan am Eingang fotografieren — so lässt sich der Rundgang besser planen
  • Wasser mitnehmen — der Park ist groß und auf Bali ist es heiß. Es gibt aber auch ein Café und Automaten im Park
  • Bequeme Schuhe tragen — die Wege sind gepflegt, aber stellenweise uneben
  • Bei großen Papageien aufpassen — sie können in die Finger zwicken
  • Den Brutkasten nicht auslassen — man läuft leicht daran vorbei, aber es ist wirklich interessant
  • Mit Ubud kombinieren — der Park liegt auf dem Weg von den südlichen Ferienorten nach Ubud, ein Zwischenstopp bietet sich an

Fototipp: Das Morgenlicht (9:00–11:00) eignet sich am besten zum Fotografieren der Vögel — weniger Kontrast und weichere Schatten. Für Papageienporträts ein Teleobjektiv ab 70 mm verwenden. Loris auf der Hand sehen auch mit dem Handy toll aus.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Batubulan ist ein Dorf, das für Steinmetzarbeiten und traditionelle balinesische Barong-Tanzvorführungen bekannt ist. Wer morgens ankommt, kann sich die Barong-Show am Morgen ansehen (in der Regel ab 9:30 in mehreren Theatern in der Nähe), bevor es in den Vogelpark geht. Direkt nebenan — buchstäblich auf der anderen Straßenseite im selben Parkplatzbereich — befindet sich der Bali Reptile Park. Seit 2017 ist er ein eigenständiger Park mit eigener Eintrittskarte.

In 10–15 Minuten Fahrt mit dem Roller erreichbar: das Dorf Celuk mit Silberschmiede-Werkstätten, das Dorf Batuan mit dem Pura Desa Batuan Tempel und traditioneller Malerei sowie der Sukawati Art Market. Auf dem Weg nach oder von Ubud kann man außerdem am Tegenungan-Wasserfall (20 Minuten) oder an den Tegallalang-Reisterrassen (40 Minuten vom Park) Halt machen.

FAQ

Wie komme ich von Ubud zum Bali Bird Park?

Ab Ubud sind es etwa 25–35 Minuten mit dem Motorroller über Batubulan. Alternativ kann man über Grab/Gojek eine Fahrt buchen — Kosten ca. 80.000–120.000 IDR (~5–8 $ / ~5–7 €).

Was kostet der Eintritt in den Bali Bird Park?

Erwachsene zahlen 385.000 IDR (~24 $ / ~22 €), Kinder 192.500 IDR (~12 $ / ~11 €). Kinder unter 2 Jahren haben freien Eintritt. Außerdem bekommt man am Eingang einen Gutschein für ein Gratis-Eis.

Wie viel Zeit braucht man im Park?

Ein gemütlicher Rundgang dauert etwa 1,5–2 Stunden. Wer Shows sehen und in allen Zonen Vögel füttern möchte, sollte 3–4 Stunden einplanen. Die Shows finden über den Tag verteilt nach festem Zeitplan statt.

Kann man im Bali Bird Park Vögel füttern?

Ja, in mehreren Bereichen (Guyu Guyu und andere) kann man Loris und andere Vögel von Hand füttern. Das Futter wird vom Park bereitgestellt. Bei den größeren Papageien allerdings aufpassen — die können beißen.

Lohnt sich der Bali Bird Park mit Kindern?

Auf jeden Fall. Vögel von Hand füttern, der Brutkasten, das 4D-Kino und die Shows — Kinder lieben das alles. Das Gelände ist gepflegt, mit viel Schatten und Sitzgelegenheiten.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch im Bali Bird Park?

Am besten zur Öffnung um 9:00 Uhr kommen — weniger Andrang und kühlere Temperaturen. Die Trockenzeit (April–Oktober) ist angenehmer, aber der Park ist ganzjährig geöffnet. Bei Regen gibt es genügend überdachte Bereiche.

Gibt es Komodowarane im Bali Bird Park?

Ja, der Park hat eine Komodo-Experience-Zone mit echten Komodowaranen. Eine bequeme Möglichkeit, die größten Echsen der Welt zu sehen, ohne nach Komodo fliegen zu müssen.

Fazit

Ich ging mit der Erwartung einer typischen Touristenattraktion hin und war am Ende wirklich positiv überrascht. Das Gelände ist wunderschön gepflegt, es gibt Arten, die man in der freien Wildbahn nie zu Gesicht bekommen würde, und man kann hier problemlos einen halben Tag verbringen. Mein einziges Bedauern: Ich bin nicht für die Freiflug-Show geblieben.